Vuvuzela Nebengeräusche vermindern ist eigentlich nicht sooo schwer
Ich verstehe nicht, warum das Deutsche Fernsehen sich so über die Vuvuzela aufregt, da es echt ziemlich simpel ist Tröten zumindestens schon mal zu dämpfen. Das Zauberwerkzeug heißt EQ (ein parametrischer sollte es schon sein) und ist das gängigiste aller Werkzeuge in der Klangbearbeitung.
Um das zu Verdeutlichen habe ich mal eben ein paar Minuten einen X-beliebigen Wm-Sound genommen und den bearbeitet (wenn ich jetzt noch mehr Zeit hätte, dann wäre das Ergebniss noch weitaus besser). Die Resonanzfrequenz der Tröten liegt ungefähr bei 240Hz die erst mal stark abgesenkt wird und dann noch die Formanten weg hauen. Danach habe ich noch (nur um den Vergleich gerecht zu machen) beide Dateien noch mal fix auf den selben Pegel normalisiert. Ich hab sogar einen eher nicht so guten EQ verwendet….
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Ok, der Unterschied ist jetzt nicht super-ultra-krass, aber mit ein wenig mehr Zeit kann man da schon noch ne Menge raus holen. Und mit ein bisschen mehr Zeit meine ich jetzt nicht ein paar Wochen sondern so 1-2 Stunden.
Aber wieso schafft das Fernsehen das nicht?



Sehr schön wurde das Ganze dort beschrieben:
http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter
Aber das mit dem Gegenschall können sich die “Experten” mal schön abschminken, weil dann entweder gar nichts mehr raus kommen würde (also auch der Applaus usw.), oder die Tröten würden nicht richtig rausgefiltert werden, da die Phasenlage nicht immer gleich ist, wenn man nur Tröten gegenphasig dazu geben würde.
Kommentar by Ran D. — 14. Juni 2010 @ 12:41