+++Randy Ridder Audio Blog++++++
guter Klang kommt nicht von irgendwie...

10. Juni 2011

Boxen / Lautsprecher richtig anschließen

Filed under: Info,Tipps und Tricks — Ran D. @ 14:41

Es gibt eigentlich nur 2 Gruppen von Boxen: passive und aktive. Aktive Lautsprecher haben einen eingebauten Verstärker wohingegen passive einen externen Verstärker benötigen.

Ein typisches Merkmal, woran man die Boxen unterscheiden kann, ist dass aktive Boxen eine Stromquelle benötigen ( Stromkabel, Batterie oder per Netzteil) und passive Boxen  nur durch die Lautsprecherkabel verbunden werden.

Für die zwei Typen von Boxen benötigt man verschiedene Kabel. Generell gilt: möglichst kurze Kabel.

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24. November 2010

Entwicklung von Soundkarten

Filed under: Computer,Info — Ran D. @ 00:06

Schon abgefahren wie die Tiefen eines Rechners ausgenutzt wurden.

P.S.: Hab noch eine alte Terratec EWS 64 XL hier rum fliegen, die voll funktionsfähig ist (mit Frontmodul und Sound Expansion Roland XG-50 oder so). Bei Intresse einfach melden.

13. August 2010

DI-Box : Sinn und Anwendung

Filed under: Info,tolles — Ran D. @ 01:00

Eine DI-Box ist eine kleine unscheinbare Kiste, die sehr sinnvoll und in manchen Anwendungen unabdingbar ist.

Die Funktionen der DI-Box:

1. Signalanpassung

Will man ein hochohmiges Signal an einen niedrigohmigen Eingang anschliessen (oder umgekehrt bei einer passiven DI-Box), kann man dieses mit einer DI-Box machen. Klassisches Anwendungsbeispiel ist ein Bass, den man direkt an das Mischpult anschließen will (siehe dazu auch Eintrag zur Signalanpassung).

2. Symetrieren

Mit einer DI-Box kann man aus einem unsymetrischen Signal ein symetrisches Signal machen.

Die ist besonders nützlich, wenn man ein Signal über weiter Strecken versenden will (siehe auch symetrisch vs. unsymetrisch)

3. Masse trennen (galvanisch nur bei passiver DI-Box möglich)

Bei einer passiven DI-Box wird das Signal an einen Transformator gesendet, der das Signal mittels einer Spule in ein Magnetfeld umwandelt und danach wieder von einem Magnetfeld in eine weitere Spule. Es besteht also keine direkte Verbindung zwischen den beiden Stromkreisen, weshalb Potentialunterschiede der Massen überwunden werden können (bzw. sind diese dann egal sind, da die Erdungen voneinander gelöst sind) und somit Brummschleifen verhindert werden.

Unterschied  passiven und aktiven DI-Boxen:

Eine passive DI-Box hat lediglich einen Transformator, der das Signal anpasst. Bei einer aktiven DI-Box werden aktive Stromkreise integriert, um das Signal anzupassen. Eine passive DI-Box funktioniert ohne exterene Stromzufuhr. Die aktive DI-Box benötigt noch eine Stromquelle (was zum Glück oftmals mit der Phantomspeisung des Mischpults erledigt werden kann; ansonsten wird eine Batterie benötigt). Passive DI-Boxen eignen sich gut für Signale die bereits Vorverstärkt sind (wie z.B. ein Keyboard-Ausgang) und aktive Di-Boxen eignen sich für sehr schwache Signale wie z.B. ein Bass.

Eine aktive DI-BOX funktioniert nur in eine Richtung, während man bei einer passiven DI-BOX auch aus einem niederohmigen Signal auch ein hochohmiges Signal basteln kann, was z.B. beim re-amping nötig ist.


Randnotiz: “DI” steht übrigens für “direct injection”, was sinngemäß übersetzt soviel heißt wie “direkte Einspeisung”. Das wiederum weist darauf hin, dass man eine Quelle, die sonst eigentlich unpassend für den Eingang ist (klingt dann doof..), direkt anschließen kann.

21. Juni 2010

Gitarre / Bass läßt sich nicht stimmen

Filed under: Gitarre,Info — Ran D. @ 00:11

Es gibt eigentlich nur 5 mögliche Ursachen für dieses leidige Problem:

1. Neue Saiten:

Wenn die Saiten gerade erst aufgezogen sind, lässen sie sich zwar stimmen, aber die Stimmstabilität ist nicht von langer Dauer; bereits nach kurzer Zeit ist die Stimmung wieder unter der vorher eingestellten. Das liegt daran, dass die Saiten sich erst mal der Spannung anpassen, was durchaus ein paar Tage Dauern kann.

Problemlösung: Die Saiten über dem 12 Bund vom Hals weg ziehen und dann erneut stimmen (am besten mehrmals wiederholen), einfach spielen und immer wieder nachstimmen oder ein paar Tage abwarten.

2. Alte Saiten:

Auch wenn viele es nicht glauben: alte Saiten lassen sich nicht mehr richtig stimmen bzw. schwingen diese hin und her und wissen nicht mehr, wo ihre Stimmung sein soll.

Problemlösung: Neue Saiten aufziehen.

3. Oktavreinheit:

Wenn die Saiten genau über dem 12. Bund nur leicht berührt werden, sollte dort ein Ton erklingen, der eine Oktave über dem eigentlichen Ton der Saite liegt (Flagolettton). Wenn nun der Ton, der im 12. Bund gegriffen wird, anders als dieser Ton ist, der bei dem Flagoletton erklingt, ist die Gitarre (oder der Bass) nicht Oktavrein.

Problemlösung: Solltest du eine E-Gitarre haben oder eine Bridge mit verstellbaren Seitenreitern, so kann diese hier nachgestellt werden. Bei einer Western-/ oder Klassischen-Gitarre wird das schon etwas schwieriger; da muss dann der Onkel Doktor dran.

4. Die Mechaniken

Die Saiten werden zwar temporär gestimmt, bei dem leichtesten anpusten sind sie aber wieder verstimmt.

Problembehebung:  An den Mechaniken ist meistens eine Schraube, die man mal testweise etwas straffer ziehen kann. Geht es dann immer noch nicht, sollt man die Mechanik oder Mechaniken auswechseln.

5. Bundreinheit:

Der Worst Case. Der Abstand der Bundstäbchen zueinander stimmt nicht.

Problemlösung: Neuer Hals oder neue Gitarre.  Leider.

13. Juni 2010

Vuvuzela Nebengeräusche vermindern ist eigentlich nicht sooo schwer

Filed under: Info — Ran D. @ 19:44

Ich verstehe nicht, warum das Deutsche Fernsehen sich so über die Vuvuzela aufregt, da es echt ziemlich simpel ist Tröten zumindestens schon mal zu dämpfen. Das Zauberwerkzeug heißt EQ (ein parametrischer sollte es schon sein) und ist das gängigiste aller Werkzeuge in der Klangbearbeitung.

Um das zu Verdeutlichen habe ich mal eben ein paar Minuten einen X-beliebigen Wm-Sound genommen und den bearbeitet (wenn ich jetzt noch mehr Zeit hätte, dann wäre das Ergebniss noch weitaus besser).  Die Resonanzfrequenz der Tröten liegt ungefähr bei 240Hz die erst mal stark abgesenkt wird und dann noch die Formanten weg hauen. Danach habe ich noch (nur um den Vergleich gerecht zu machen) beide Dateien noch mal fix auf den selben Pegel normalisiert. Ich hab sogar einen eher nicht so guten EQ verwendet….

Unbearbeitet:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Bearbeitet:

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Ok, der Unterschied ist jetzt nicht super-ultra-krass, aber mit ein wenig mehr Zeit kann man da schon noch ne Menge raus holen. Und mit ein bisschen mehr Zeit meine ich jetzt nicht ein paar Wochen sondern so 1-2 Stunden.

Aber wieso schafft das Fernsehen das nicht?

11. Juni 2010

Noten sind überholt

Filed under: Allgemein,Gedanken,Info — Ran D. @ 02:34

Noten waren mal dafür gedacht Musik für andere Leute hörbar zu machen. Früher, anno dazumal, bestand die einzige Möglichkeit Musik zu hören diese selbst zu machen oder zu Konzerten zu gehen. Grammophone und andere Musikabspielgeräte folgten erst viel später. Die Aufzeichnung und spätere Wiedergabe von Musik war gar nicht möglich.
Der einzige Weg eines Komponisten seine Musik am leben zu halten war es also diese in Noten nieder zu schreiben und darauf zu hoffen, dass sie später auch noch weiterhin gespielt wird.
Das lernen von Noten war lange nicht jedem gegönnt, da Musikunterricht teuer war. Somit ist die klassische Musik von damals also eigentlich eine Wiederspiegelung vom Musikverständniss der Besserverdienenden, ganz zu schweigen von den teuren Instrumenten, die mit den Noten verbunden waren. (weiterlesen…)

3. Juni 2010

Signalanpassung: -10 dBV vs. +4dBU

Filed under: Info,Tipps und Tricks — Ran D. @ 01:23

Vielleicht sind dem ein oder anderen ja schon mal diese Begriffe untergekommen und eventuell konntet Ihr damit so gar nix anfangen. Ich versuche das mal kurz verständlich zu Beleuchten:

Bei den Begriffen “-10dBV” und “+4dBu” handelt es sich um Normen der  Signalstärke. Der Begriff Dezibel (dB) steht für ein Verhältniss von Werten. Diese Relation ist noch keine physikalische Einheit.

Was genau verglichen wird verrät einem meistens das was danach noch so kommt. Alle mathematischen Feinheiten dieser Begrifflichkeit zu erklären würde erstmal den Rahmen sprengen, da ich dann auch noch Logarihthmus und Basen usw. erklären müßte.

Es soll erst mal genügen dass wir wissen, dass es sich um ein Verhältniss handelt, in diesem speziellen Fall um eine Verhältniss von Spannungen. Nun aber zurück…. (weiterlesen…)

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