+++Randy Ridder Audio Blog++++++
guter Klang kommt nicht von irgendwie...

17. April 2010

Nahbesprechungseffekt / Abstand zum Mikro

Filed under: Info,Tipps und Tricks — Ran D. @ 14:14

Der Abstand des Mikrofons nimmt einen sehr großen Einfluss auf den Klang der Aufnahme. Ich werde dies mal kurz an einem Beispiel erläutern.
Der Einfachheit halber werde ich im Folgenden immer von der Stimme sprechen,; die Sachen sind allerdings auf alle anderen Schallquellen übertragbar.

Je näher vor dem Mikro gesprochen wird, desto weniger Raumanteil ist auf der Aufnahme. Das liegt daran, dass die Schallreflektionen von der Wand  im Vergleich zur Sprache immer leiser werden. Hat man also einen Raum der nicht sooo gut klingt, ist es deshalb eine gute Idee dicht ans Mikro zu gehen. Will man jedoch eine Aufnahme erstellen, bei der der fantastisch klingende Raum (oder ein sehr spezieller Raum) auf der Aufnahme hörbar sein soll, so sollte man ein bisschen vom Mikro weg gehen.

Dann gibt es noch den Nahbesprechungseffekt. Je näher man ans Mikro geht, desto stäker ausgeprägt wird der Bassbereiches (also die tiefen Frequenzen). Dies kann schon mal unnatürlich klingen, jedoch kann man hiermit auch tolle Effekte erziehen (wie z.B. den Eindruck von Nähe vermitteln oder eine zu dünne Stimme etwas verbässern).*

Sollte es in der Umgebung laut sein, ist es fast schon zwingend erforderlich Nah ans Mikro zu gehen (natürlich gibt es auch hier wieder Ausnahmen, wenn man Beispielsweise ein Hörspiel machen möchte, bei dem die Fabrikgeräusche mit drauf sollen).

Hier noch ein paar Klangbeispiele wie das denn nun klingt:


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Sehr Weit weg…(ca. 2 Meter)


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Immer noch weit von Mikro (ca. 1 Meter)


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Nah (ca. 25 cm)


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Sehr Nah (ca. 10 cm)


Viel Spass beim experimentieren und rum hüpfen!

* Der Nahbesprechungseffekt gilt nur für Druckgradienten Mikrofone, in denen eine Membran eingebaut ist, um die Schallwellen in elektrische Spannungen umzuwandeln. Da fast alle Mikrofone so aufgebaut sind (Dynamische- und Kondensator-Mikrofone) , gilt dies bei fast allen Mikrofonen :)
Weiterführender Link:

Wiki zu Druckgradientenmikrofonen

12. April 2010

Schätze der 80er: Depeche Mode – Everything Counts

Filed under: Funny Things,offtopic — Ran D. @ 23:41

Hier mal wieder ein echt cooles Video aus den 80er Jahren. Man achte auf die Spezial-Effekte:

11. April 2010

SOLOS zum anhören und mitwippen

Filed under: Podcast,Songs — Ran D. @ 20:33

Nach langer Zeit mal wieder was für euch auf die Ohren.  Hatte halt ein bisschen was um genau diese und so…

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Den Namen kann man vorwärts oder rückwärts lesen, ist das nicht toll?

Viel Freude beim hören!

9. April 2010

Die Leiden des (jungen) Musikers

Filed under: Gedanken,offtopic — Ran D. @ 01:22

Es scheint schon fast normal zu sein, dass Musiker kein Geld haben. Logischerweise bekommen Musiker kein Geld für Ihre Dienstleistungen. Unterhalten ja, Geld Nein. Im Bereich der Malerei oder Design sieht das schon anders aus, auch wenn diese Personengruppe auch diskriminiert und unterschätzt wird. Ich vermute den Grund hierfür in dem Vorurteil das Musiker halt kein Geld haben. Das macht sich allein schon dann bemerkbar, wenn ein Gegenüber schon im Kopf hat, daß Musiker ja kein Geld haben und diesen dann “wenigstens ein paar Euro geben”, wovon man sich dann ein Loli kaufen kann… hier ein paar Beispiele:

(weiterlesen…)

Shortcuts für Windows (und nicht nur für Windows)

Filed under: Computer,Info — Ran D. @ 00:45

Hier eine Liste von Shurtcuts, die das Leben wirklich leichter machen können. Viele davon  kennt vielleicht der ein oder andere, allerdings treffe ich treffe immer wieder auf Leute, die gar nicht wissen, wozu die ganzen Tasten da vorne denn überhaupt gut sind. Dazu kommt erschwerend hinzu, dass mein Kopf nicht eure Erfahrungen hat.

Darum habe ich mir die Mühe gemacht euch ein paar Shurtcuts (Tastaturabkürzungen) zu notieren, damit auch ihr schneller am Pc seit (und ich versichere, dass man damit wesentlich schneller sein kann). Ich würde einfach mal empfehlen mit dieser Liste ein bisschen rum zu experimentieren (am besten an einem Dokument, was man extra zum Testen erstellt, damit man nichts kaputt machen kann und in einem Programm, was ihr viel nutzt). Nicht alle Shortcuts sind für jeden relevant, aber einige werden wohl dabei sein.

Wenn man erst mal begriffen hat, wieviele Klicks man sich erspart und die Shortcuts verinnerlicht hat, kann damit wirklich eine Menge Zeit gesparet werden.

Die Liste:

Win + E –>  ruft einen Explorer auf

Strg + F:  Öffnet (meistens) eine Programminterne suche auf.*

Win+F:  Öffnet die windows Suche

Win + Pause: Die Systemeigenschaften öffnen sich (von hier aus kommt man auch fix zum Gerätemanager).

STRG + A: Alles wird markiert im aktiven Programm markiert (natürlich im aktuellen Textfeld). Diese Funktion kann von Programm zu Programm sehr unterschiedlich behandelt werden. Im Sequenzere werden z.B. alle Events ausgewählt, falls man sich in der Spurliste bewegt.

Strg + S:  Speichert die aktuelle Datei.

Strg+N: Erstellt ein neues Dokument (oder was auch immer).*

Alt + F4: Beendet die aktive Anwendung (sehr Praktisch zum runterfahren des Rechners. So lange Alt + F4 drücken bis alle Anwendungen weg sind; dannach kommt sogar noch die Abmeldemaske von Windows).

F1: Die Hilfe der aktiven Anwendung wird aufgerufen.*

Der Oberknüller: Strg + Scrollrad: Vergrößert oder verkleinert die Ansicht. *

Bild hoch oder Bild runter:  Scrollt sinnvoll bis hinter den Anschlag.*

Strg +Pos 1: Springt zum Anfang eines Dokuments

Strg + Ende: Springt ans Ende eines Dokuments.

Entf: Entfernt den Buchstaben (oder was auch immer) hinter dem Curser.* und auch **

Einfg: Fügt eine Stelle vor dem Curser ein.

Strg oder Shift:  Mehrfachauswahl von Objekten (ob Text oder Samples oder was auch immer).* Also erst ein was auch immer auswählen, Shift oder Strg gedrückt halten und weiter Sachen auswählen.

STRG+Shift+ Ende : Markiert alles vom Curser (oder was auch immer) bis zum Ende des Dokuments.

STRG+Shift+ Pos1: Markiert alles vom Curser (oder was auch immer) bis zum Anfang des Dokuments.

ALT + TAB***:  Wechselt zwichen verschiedenen Programmen hin und der her, dier gerade am laufen sind. Wird Alt gedrückt gehalten, wird auch ein schickes Auswahlmenü eingeblendet, bei dem man dann bei gedrückter Alt Taste weitergehen kann in der Programm-Liste.

STRG+ ENTF: Öffnet so ein Dingens, bei dem man Auswählen kann was man tun möchte. Diese Funktion kann nicht nur dazu verwendet werden nicht mehr reagierende Programme zum abschuss zu zwingen, sondern kann auch noch viele weiter nützliche Dinge tun. Die jetzt alle zu erläutern würde den Rahmen sprengen, aber es darf gerne rumprobiert werden. Absolut zu empfehlen, falls der Rechner nicht mehr reagiert. Wesentlich besser als den Rechner einfach auszuschalten.

Anstatt STRG (für Steuerung) könnte auf deiner Tastatur natürlich auch CTRL (für Control) stehen

* Diese Funktion kann sich je nach Prgramm anders auswirken, funktioniert aber in den allermeisten Fällen.

So, mehr fällt mir jetzt erst mal nicht ein, aber war ja auch schon mal eine ganze Menge.

Viel Spass beim Zeit sparen!

** Der Curser der Curser ist das blinkende Ding, wenn du zum Beispiel einen Text verfasst.

*** Tab ist die Taste mit den 2 Pfeilen, von dem einer nach links und der andere nach Rechts zeigt.

2. April 2010

Lena Meyer-Landrut: unser Chartwunder für Oslo

Filed under: Gedanken — Ran D. @ 02:25

Auch wenn ich normalerweise unbeeindruckt von sämtlichen Castings-Shows bin, muss ich doch mal sagen, dass der jetztige Star von Oslo echt mal fetzt. Zum einen ist sie nicht so ein Massenabklatsch und zum anderen singt sie auch noch gut. Ok, wenn man mal gaaaanz genau hinhört, wird man bei den Live Auftritten noch die ein oder andere Unsicherheit raus hören, aber wollen wir mal nicht so sein. Ich denke mal, dass diese kleinen Schwächen wohl in 1-2 Jahren ausgemerzt sein werden.

Zu sagen ist natürlich noch, dass sie bereits jetzt einen Rekordeinstieg in die Charts hatte! Sowas gab es bis jetzt noch nicht (3 Songs in den Top 4!  Platz 1:  Satellite ; Platz 3 : Bee und Platz 4 : Love Me ; stand 02.04.2010 ).

Dazu muss man allerdings fairer Weise sagen, dass die Verkaufszahlen für die Charts mit einer wesentlich geringeren Verkaufzahl zu erreichen sind, als noch vor ein paar Jahren, da nicht mehr so viele Menschen Platten kaufen. Dazu kommt noch, dass man die Charts auch drastisch manipulieren kann, aber sowas wollen wir jetzt erst mal nicht unterstellen (z.B. kann eine Plattenfirma als Werbemaßnahme eine große Stückzahl von Platten kaufen, um in die Charts zu gelangen).

Infolgedessen wurde auch  die Mindestanzahl der notwendigen Single-Verkäufe für eine goldene Schallplatte herabgesetzt. Und das alles nur wegen dem bösen Internet.

Zur Zeit bekommt man für 150.000 verkaufte Singels Gold.  Es waren allerdings mal 500.000, also 3 mal so viele.

Dann kommt noch dazu, dass es sich um Neueinstiege handelt. Es muss nicht sein, dass sich dies so lange hält oder der Markt bald mit Lene Meyer-Landruth Musik gesättigt ist…ich denke aber schon, dass sich die Songs mindestens ein paar Monate halten werden, da die Fernsehsender da gut die Werbetrommel rühren.

Auch noch intressant ist, dass die Charts hierzulande und auch weiteren Ländern von einer GmbH & Co. KG ermittelt werden (Media-Control GmbH & Co. KG) und nicht wie man erstmal annehmen würde von einer staatlichen Einrichtung oder dergleichen; aber das nur am Rande.

Was mich bei der ganzen Sache nur etwas wundert, ist dass der Song “Satellite” an der Spitze der Charts ist, da ich diesen echt mal am langweiligsten finde und diese Meinung auch schon von mehreren anderen Personen vernommen habe. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass meiner bescheidenen Ansicht nach diesen Song nur als ein Abklatsch von dem ganzen restlichen Schrott ist, der sich so in den Charts so tummelt.  Schade. Dabei wäre es doch wirklich mal spannend gewesen, was der fabulose Eurovision-Songcontest gemacht hätte, wenn mal ein wirklich individueller Song dabei ist. Naja, hat nicht sollen sein.

Viel besser finde ich den Song “Love Me”, auch wenn selbst dieser nichts wirklich neues ist, aber dennoch unglaublich gut. Aber über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten. Diskutieren sollte man darüber aber doch, da die breite Masse meistens gar keinen hat und sich dessen noch nicht mal bewußt ist.

Auch wenn dies jetzt scheinbar recht niederschmetternde Worte sind wünsche ich Lena viel Glück bei dem Eurovision-Contest, da sie mal eine wirklich sympatische Teilnehmerin ist, die ein enormes Potential hat.

Weiterführende Links:

Lena Meyer-Landrut

Warum ist Pop-Musik so langweilig?

Eurovision Contest 2009: Senf

Goldene Schallplatte bei Wiki

Media-Control GmbH & Co.KG

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