+++Randy Ridder Audio Blog++++++
guter Klang kommt nicht von irgendwie...

16. Juli 2011

“Spitze deine Ohren”

Filed under: Gedanken — Ran D. @ 01:10

Nein, ich will meine Ohren nicht spitzen. Das wird so scharf, dass ich mich daran nur schneide…

Ich will nicht mehr auf alles hören was mich umgibt oder doch? Es ist ein Fluch ein Segen und ein Chaos zugleich. Es gibt eine Vermischung von Bekannten und Unbekannten und die äußeren Einflüsse vermischen sich mit Bekannten in unerwarteter Wucht, so dass ich mich nicht mehr auf den Moment konzentrieren kann.
Es kann zwar schön sein, zu hören, wenn eine Lok in ihre Bahn gezwängt wird, aber es kann auch genauso gut ein Zeichen dafür sein, dass sie kurz vorm Entgleisen ist, sobald irgendwelche Unregelmäßigkeiten zu hören sind.

Wenn Vögel eine Melodie singen, kommt man schon mal auf die Idee, daß das vielelicht Vivaldi ist, oder wenn man durch das Laub geht erkennt man Muster vom dem Radetzkymarsch und bleibt lieber erst mal stehen. Vielleicht sind es aber auch einfach nur singende Vögel oder Laub, das beiseite gescheffelt wird. Ich kann das zumindestens nicht mehr erkennen. Da wünsche ich mir dann Stille oder Ablenkung. Stehen bleiben, umsehen. Doch dann fangen die Vögel an zu singen und alles geht von vorne los. Komisch.. bis jetzt habe ich noch nie gedacht “der Vogel singt aber schief”. Die haben es halt drauf.

10. Juni 2011

Boxen / Lautsprecher richtig anschließen

Filed under: Info,Tipps und Tricks — Ran D. @ 14:41

Es gibt eigentlich nur 2 Gruppen von Boxen: passive und aktive. Aktive Lautsprecher haben einen eingebauten Verstärker wohingegen passive einen externen Verstärker benötigen.

Ein typisches Merkmal, woran man die Boxen unterscheiden kann, ist dass aktive Boxen eine Stromquelle benötigen ( Stromkabel, Batterie oder per Netzteil) und passive Boxen  nur durch die Lautsprecherkabel verbunden werden.

Für die zwei Typen von Boxen benötigt man verschiedene Kabel. Generell gilt: möglichst kurze Kabel.

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4. Juni 2011

XLR: Female und Male

Filed under: Tipps und Tricks — Ran D. @ 16:18

Wer kennst dieses Problem nicht. Das Kabel ist komplett verlegt und am Schluss merkt man dann, dass man ein XLR-Male Stecker auf eine XLR-Male Buchse stecken soll, was nur mit einem Inverter-Adapter möglich wäre, aber das ist ja nun mal wirklich unschön und nicht die feine Art. Wegen der höherer Hebelwirkunk kann auch schon mal die Buchse ausleiern. Bei XLR-Verbindungen gibt es eine gute Eselsbrücke, mit der man sich merken kann, welche Seite des Kabels wo angeschlossen wird.

Zur Erläuterung erst mal kurz ein Bild von einem Male XLR-Stecker:


Und noch ein Bild von einem Female XLR-Stecker:

Male kommt aus dem englischen und heißt männlich; Female heißt, welch Zufall, ebenfalls aus dem englischen, übersetzt weiblich.
Nun ja, wie soll ich diese Eselsbrücke erklären, und gleichzeitig Jugendfrei bleiben…ich versuchs mal so:
Der Mann sendet seine Liebe und die Frau empfängt dann ein Kind.
Überall wo etwas raus kommt befindet sich also ein XLR-Male Anschluss und wo etwas empfangen wird eine XLR-Female Buchse.

Eine XLR-Female Buchse am Mischpult (die ein Signal empfängt):

Eine XLR-Male Buchse am Mikrofon (die ein Signal sendet):

Natürlich gibt es auch Ausnahmen (z.B. wenn man eine passive DI-Box zum desymetrieren verwendet), aber in den allermeisten Fällen kann man so recht fix die korrekte Kabelseite anschließen. Viel Spaß damit.

5. April 2011

Aua

Filed under: Gedanken,Kunst + Musik — Ran D. @ 19:15

Ist schon witzig wozu es führen kann, dass man bei Youtube bestimmte Songs wegen Länderidentifikation nicht mehr sehen kann (wegen welchen Gründen auch immer..so weit will ich jetzt erstmal nicht ausholen).
Hier ein tolles Beispiel warum so etwas nicht wirklich produktiv sein kann:

Die Künstlerin “Adele” hat auf Ihrer Homepage das offizielle Musikvideo zu “Roling In The Deep” bei Youtube eingebettet. Wenn man nun also in Deutschland auf der Homepage das Video sehen möchte hat man Pech gehabt.

Aber guckt am besten mal wie doof das dann aussieht (geht nur in Deutschland):

http://www.adele.tv/videos/179/rolling-in-the-deep-official-video

Und das ist bei weitem nicht ein Anfängerfehler, wie viele denken mögen. Dies erkennt man sowohl an der durchgestylten Homepage, wie auch an den Chartplatzierungen der Dame.

12. Februar 2011

O-Ton vs. Synchro

Filed under: Sounddesign,TV + Film — Ran D. @ 13:54

Immer wieder stößt man auf Sätze, wie “guck dir das lieber im Original Ton an” oder “die Synchronisierung ist total misslungen”.

Doch welche Faktoren spielen hier mit rein?

Schauspieler:

Im Originalton hört man die Stimmen der Schauspieler. Wenn ein Film in eine andere Sprache übersetzt wird, werden andere Schauspieler oder Sprecher in ein Tonstudio bestellt, die dann neben der Übersetzung auch noch darauf achten müssen, dass es so aussieht als ob die zu übersetzende Person auch wirklich gerade das Nachvertonte spricht, was manchmal recht schwierig sein kann. Es gibt auch viele verdammt gute Schauspieler, die es verstehen sich in Situationen hineinzuversetzten, die man nur seeehr schwer imitieren kann, was ja der Job des Synchronsprechers ist. Dazu kommt natürlich noch, dass der Synchronsprecher nicht die gleiche Stimme hat und somit ein ganz anderen Charakter in die Synchro bringt. In seltenen Fällen (z.B. Arnold Schwarzenegger) werden diese Stimmen auch im Original durch Synchronsprecher ersetzt, doch dies ist eher die Ausnahme.

Athmosphäre: (weiterlesen …)

28. Dezember 2010

Klassisches Sounddesign in Hochform

Filed under: Funny Things,Sounddesign — Ran D. @ 23:31

Wie unglaublich detailverliebt hier doch jede Millisekunde vertont wird. So passend und ganz ohne Worte spannender als viele Dialoge:

26. Dezember 2010

Mikrofon richtig verkabeln / Phantomspeisung

Filed under: Allgemein — Ran D. @ 13:24

Mikrofone werden immer wieder gerne falsch angeschlossen.

Hier ein Weg, wie es richtig geht:

Ein Mikrofon benötigt einen Mikrofonvorverstärker mit relativ niedriger Eingangsimpedanz.* Am entsprechenden Eingang steht dann z.B. MIC für Microfone  oder auch einfach nur LO für Low Impedanz.

Falsch ist es also ein Mikrofon an einen Line-Eingang anzuschließen (wie z.B. direkt an eine Soundkarte ohne Mikrofonvorverstärker oder direkt hinten an den Hifi-Verstärker, wo normalerweise der CD-Player dran geklemmt wird).  Dort steht dann z.B. Line oder High für High Impedanz.

Hat ein Mischpult einen XLR-Anschluss und einen Klinkeneingang sollte man für das Mikrofon den XLR-Anschluss nehmen, da dieser im Normalfall den Mikrofonvorverstärker beinhaltet. Die Klinken-Eingänge sind in dem meisten Fällen nur für Line-Signale ausgelegt. Ebensowenig sollte man ein Mikrofon an Chinch-Eingänge anschließen. Theoretisch ist dies zwar möglich, aber absolut nicht üblich!

Wenn man nur eine Onboard-Soundkarte hat, bei der das Mikrofon mit einer Miniklinke (3,5 mm) rein muss ist dieser zwar zum Chatten noch so gerade ausreichend, aber zum verarbeiten von musikalischenMikrofonsignalen  leider fast unbrauchbar. Hier kann man entweder einen externen Mikrofonverstärker vorschalten und diesen dann in den Line-Eingang einstöpseln oder noch besser…gleich eine neue Soundkarte kaufen, die schon einen Mikrofonverststärker integriert hat.  Eventuell sollte hier nun noch drauf geachtet werden, dass der Mikrofonverstärker eine zuschaltbare Phantomspeisung hat, falls benötigt. Wenn der Mikroverstärker eine Phantomspeisung hat, kann das ja nicht schaden…vielleicht möchte man ja auch mal ein neues Mikrofon haben, welches diese benötigt.

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