Klassisches Sounddesign in Hochform
Wie unglaublich detailverliebt hier doch jede Millisekunde vertont wird. So passend und ganz ohne Worte spannender als viele Dialoge:
Wie unglaublich detailverliebt hier doch jede Millisekunde vertont wird. So passend und ganz ohne Worte spannender als viele Dialoge:
Ein Mikrofon benötigt einen Mikrofonvorverstärker mit relativ niedriger Eingangsimpedanz.* Am entsprechenden Eingang steht dann z.B. MIC für Microfone oder auch einfach nur LO für Low Impedanz.
Falsch ist es also ein Mikrofon an einen Line-Eingang anzuschließen (wie z.B. direkt an eine Soundkarte ohne Mikrofonvorverstärker oder direkt hinten an den Hifi-Verstärker, wo normalerweise der CD-Player dran geklemmt wird). Dort steht dann z.B. Line oder High für High Impedanz.
Hat ein Mischpult einen XLR-Anschluss und einen Klinkeneingang sollte man für das Mikrofon den XLR-Anschluss nehmen, da dieser im Normalfall den Mikrofonvorverstärker beinhaltet. Die Klinken-Eingänge sind in dem meisten Fällen nur für Line-Signale ausgelegt. Ebensowenig sollte man ein Mikrofon an Chinch-Eingänge anschließen. Theoretisch ist dies zwar möglich, aber absolut nicht üblich!
Wenn man nur eine Onboard-Soundkarte hat, bei der das Mikrofon mit einer Miniklinke (3,5 mm) rein muss ist dieser zwar zum Chatten noch so gerade ausreichend, aber zum verarbeiten von musikalischenMikrofonsignalen leider fast unbrauchbar. Hier kann man entweder einen externen Mikrofonverstärker vorschalten und diesen dann in den Line-Eingang einstöpseln oder noch besser…gleich eine neue Soundkarte kaufen, die schon einen Mikrofonverststärker integriert hat. Eventuell sollte hier nun noch drauf geachtet werden, dass der Mikrofonverstärker eine zuschaltbare Phantomspeisung hat, falls benötigt. Wenn der Mikroverstärker eine Phantomspeisung hat, kann das ja nicht schaden…vielleicht möchte man ja auch mal ein neues Mikrofon haben, welches diese benötigt.
Schon abgefahren wie die Tiefen eines Rechners ausgenutzt wurden.
P.S.: Hab noch eine alte Terratec EWS 64 XL hier rum fliegen, die voll funktionsfähig ist (mit Frontmodul und Sound Expansion Roland XG-50 oder so). Bei Intresse einfach melden.

Die Scheibe ist auch ganz nett und kann unter anderem hier gekauft werden (übrigens auch dreisterweise von dort das Bild verlinkt : ):
http://www.amazon.de/Statues-Moloko/dp/B00008COPD
Wie mit ein bisschen Glück und einer Menge experimentieren einer der bekanntesten Sounds aus der Filmgeschichte entstanden ist:
Für einen Unwissenden klingt es nun fast so, als ob die Ganzen Sounds nur durch rumprobieren entstanden sind. Allerdings ist hierbei die Kunst, die richtige Mischung zu finden und sich vorstellen zu können, welche Kombination oder Aufnahmemethoden einen bestimmten Klang liefern. Hut ab!
Hintergrund:
Ben Burtt ist ein Sounddesigner der nicht “nur” für Star Wars Klange kreiert hat, sondern auch bei E.T., Indiana Jones oder Wall E. seine Ohren im Spiel gehabt. Nebenbei hat er zurecht 3 Oskars bekommen.
Um einen Eindruck von seinem Lebenswerk zu bekommen sollte man sich mal seinen IMDb Eintrag ansehen.
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